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Bei unserer ersten Schwangerschaft haben wir die Vorsorge noch im Wechsel von Arzt und Hebamme machen lassen. Schon damals habe ich mich bei Silke deutlich wohler gefühlt, da ich als schwangere Frau behandelt wurde und nicht als Patientin. Beim Arzt hatte ich immer das Gefühl, als Kranke behandelt zu werden, als wäre eine Schwangerschaft nichts Natürliches.

Bei Silkes Hausbesuchen war es immer gemütlich, ich war zuhause, da wo ich mich wohl fühle, alles war viel entspannter und ich habe mich auf die Termine gefreut. Damals hatten wir auch schon eine ambulante Geburt geplant, aber leider hat uns unsere Tochter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie hatte sich zu einem Sitzstreik entschlossen und obwohl wir es auch mit einer Beckenendlagen-Geburt versuchen wollten, und es auch bis zum Ende versucht haben, wurde es letztendlich doch ein Kaiserschnitt, da sich die kleine Maus einfach nicht runter bewegen wollte. Ich war damals sehr enttäuscht und bin es auch heute noch, daß es nicht spontan, auf natürlichem Wege geklappt hat. Aber auch bei dem Kaiserschnitt war es uns eine riesengroße Hilfe, Silke an unserer Seite zu haben. Wir konnten sicher sein, daß alles versucht wurde, es auf natürlichem Wege zu schaffen und wir wußten, daß unser Kind in die liebevollen Hände von unserer Hebamme kommt, die es ja schon aus dem Bauch kannte. Ebenso war es eine große Hilfe, alles von einer wirklich vertrauten Person erklärt zu bekommen. Und da wir vorher die Möglichkeit in Ruhe besprechen konnten, wußten wir, daß alles so angenehm wie eben möglich für uns gestaltet würde. Denn eine große Sorge von uns war, daß wir durch einen Kaiserschnitt nicht die ersten Minuten mit unserem Kind verbringen könnten, aber so haben wir unsere Tochter von Anfang an in den Armen halten können.

Bei unserem zweiten Kind war alles ganz anders. Als ich merkte, daß ich schwanger war, habe ich direkt Silke angerufen und habe die komplette Vorsorge dieses Mal von ihr allein machen lassen. Wir haben lediglich 2 Ultraschalluntersuchungen beim Arzt machen lassen. Dadurch, daß wir ausschließlich von Silke betreut wurden, war die Schwangerschaft für mich viel, tja wie soll ich es beschreiben, schöner ist der falsche Ausdruck, aber entspannter, natürlicher, freudiger trifft es vielleicht am besten. Ich habe mich auf jeden Termin mit Silke gefreut, weil ich mich als etwas Besonderes gefühlt habe, wo es um mich und das Baby gleichermaßen ging. Ich konnte ganz in Ruhe über alles sprechen, was mir durch den Kopf ging und ich hatte nie das Gefühl schnell in kurzer Zeit abgefertigt zu werden. Durch die Vorsorgeuntersuchungen ist viel Zeit, sich kennen zu lernen (in dem Fall vielleicht eher noch mal neu kennen zu lernen, da wir ja schon bei der ersten Schwangerschaft von Silke begleitet wurden) und somit Vertrauen zu fassen und sicher zu sein, daß wirklich meine Interessen vertreten werden. Ich wollte nie bei der Geburt von einem fremden Menschen betreut werden, oder vielleicht sogar durch Schichtwechsel von verschiedenen Menschen, wo ich gar nicht weiß, ob ich mit ihnen zurecht komme, ob sie auf meiner Wellenlänge liegen, oder medizinisch/naturheilkundlich meiner Ansichten sind. Eine Geburt ist so etwas intimes, unbeschreiblich schönes, einmaliges, was ich auch nur mit besonderen Menschen teilen möchte. Aber dazu später mehr.

Auch für unsere Große, sie ist mittlerweile 2 ½, war es toll, daß alle Vorsorgetermine so natürlich, entspannt und gemütlich bei uns zuhause stattgefunden haben. Sie war von Anfang an dabei und hat Silke immer ganz stolz assistiert, so daß sie Spaß an der Sache hatte und sich nicht ausgeschlossen fühlte. So war es für sie auch ganz natürlich, daß Silke hier war, als es dann losging und sie konnte sogar noch ein paar Stunden schlafen gehen. Als die Wehen bei der ersten Geburt losgingen, sind wir recht früh ins Krankenhaus gefahren, da es ja eine Beckenendlage war, und somit habe ich den Vergleich zwischen Wehen im Krankenhaus und Zuhause. Und wie es auch sonst Zuhause am Schönsten ist, ging es mir jetzt genauso. Ich hatte meine Umgebung, meine Couch, mein Bett, mein Bad, Meinen Mann, der sich auskennt und wohl fühlt, einfach die Gemütlichkeit, die man an seinem Zuhause liebt. Es fiel mir bedeutend leichter mich frei zu bewegen, in der Kleidung, die ich mag, als es im Krankenhaus war. Es waren nur mir vertraute Menschen da. Dadurch, daß wir Silke ja nun schon einige Zeit kannten, war es für alle einfacher, miteinander umzugehen. Ich konnte mich voll auf mich konzentrieren und es war mir eine große Hilfe, als Silke mit mir gemeinsam die Wehen veratmet hat. Und dann ging alles recht schnell, wir sind mit Silke gemeinsam in die Klinik gefahren und da hat es auch nicht mehr lange gedauert bis unser Sohn da war. Ich konnte super mit Silke zusammenarbeiten, da ich ihr voll vertraue, ihre Art kenne und sie meine. Abschließend muß ich sagen, daß ich die Geburt so wunderschön fand, daß dies allein ein Grund für mich wäre, noch ein drittes Kind zu bekommen. Natürlich wieder mit Silke an unserer Seite. Durch die ruhige Atmosphäre, die Geborgenheit und Ruhe die wir zuhause hatten und auch in der Klinik mit Silke zusammen, haben wir uns die ganze Zeit über sicher gefühlt und konnten uns voll uns ganz auf das Wesentliche konzentrieren. Und nach 3 Stunden lagen wir 4 alle zuhause im eigenen Bett und hatten Zeit zum Kuscheln und waren einfach alle zusammen eine Familie. Das Wochenbett zuhause ist ebenso etwas völlig anderes als in der Klinik. Es gibt keinen Kinikalltag, kein morgendliches Wecken, Betten machen etc. Das eigene Bett, die eigene Kleidung für das Neugeborene, die vertraute Umgebung, einen eigenen Kühlschrank mit allem, was man mag. Einfach Ruhe, Geborgenheit, Familie. Und natürlich Silkes Wochenbettbesuche, die bei uns immer als nette Besuche stattgefunden haben, da es kein fremdes Eindringen in unsere Privatsphäre darstellte. Im Gegenteil, es war immer wieder schön und wir hoffen, Silke auch weiterhin bei uns begrüßen zu dürfen.

Und eines ist ganz klar, falls wir noch ein 3. Kind bekommen sollten, dann nur mit Silke!